Beihilfe und Krankenversicherungen für Beamte

Beamte sind entgegen einer vermeintlichen Volksmeinung keine aussterbende Berufsgruppe, sondern sie belegen noch immer für die unterschiedlichsten Hoheitsaufgaben wichtigen Posten. Täglich starten in allen 16 Bundesländern und beim Bund neue Beamte in ihren Dienst. So wird ein neu gewählter Bürgermeister über Nacht zum Beamten auf Zeit. Es gibt viele Situationen in denen aus normalen Angestellten plötzlich die Möglichkeit einer Verbeamtung ergibt.

 

Mit der Verbeamtung erlangt man gleichzeitig die Berechtigung auf Beihilfe oder mit anderen Worten, die finanzielle Unterstützung seines Dienstherren in Krankheits-, Geburts-, Pflege- und Todesfällen. Beträgt die Höhe der Beihilfe für eine Beispielrechnung 50%, so müsste der Beamte die übrige Hälfte der Kosten über eine private Krankenversicherung abdecken. Hier kann jeder neu verbeamtete innerhalb von 2 Monaten den Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die private Krankenversicherung (PKV) wählen. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten hierbei allerdings nur eine 100% Absicherung an, weshalb bei einem Verbleib in der GKV auch der Anteil der Beihilfe entfiele. 

 

Gesetzliche oder priavte Krankenversicherung?

In der Regel wird dann der Abschluss einer Krankenversicherung zu gesetzlichen Mindestleistungen zwischen 600€ und 720€ für einen versicherten Beamten als monatlicher Beitrag in einer GKV entrichtet. Bei der PKV Absicherung würde der Beamte bei nahezu Maximalleistungen zwischen etwa 250€ und 400€ für den Krankenversicherungsschutz aufbringen, da nur 50% durch die private Krankenversicherung abzusichern sind.

 

Der Volksmund sagt ja auch: "Einmal privat versichert, immer privat versichert!" Doch das gilt gerade für Beamte nun wirklich nicht. Verbeamtete Personen haben zum Beispiels durch Wegfall der Beihilfe wieder die Möglichkeit in einer gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen zu werden. Das oben genannte Beispiel eines Bürgermeisters, der quasi "über Nacht" zu einem Beamten auf Zeit wird, greift dann weitergedacht. Denn nach seiner Amtszeit erlischt auch der Anspruch auf Beihilfe. Ein anderes Beispiel betrifft Referendare. Jeder Anwärter auf eine Verbeamtung bekommt nach Beendigung seiner oder ihrer Ausbildungszeit einen so genannten 'Statuswechsel' und wird in der Regel sofort bei der Aufnahme eines Angestelltenverhältnisses in der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen.

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