Beihilfe für Polizisten, Feuerwehrmänner, -frauen und Soldaten

Nach § 2 BhV sind Beihilfeberechtigte Personen u.a. Beamte der Polizei, Feuerwehr oder auch Soldaten. Der Beamte und seine beihilfeberechtigten Familienangehörigen sind ab Tag der Ernennung/Vereidigung beihilfeberechtigt. Es gelten die entsprechenden Beihilfevorschriften der Bundesländer oder des Bundes.

 

Mit der Verbeamtung erwirbt man den Status des Beihilfeberechtigten. Hier kann jeder neu Verbeamtete innerhalb von 2 Monaten den Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die private Krankenversicherung (PKV) wählen. In diesem Fall trägt zum Beispiel die Beihilfe 50% der Krankheitskosten und eine private Krankenversicherung die restlichen 50%. Sollte der Beamte sich nicht für den Wechsel in die PKV entscheiden oder ist ein Wechsel aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich und in seiner GKV bleiben wollen, übernimmt die Beihilfe nicht 50%, da die gesetzliche Krankenversicherung nur eine 100% Absicherung anbieten kann. Lediglich ein Teil der verbleibenden Restkosten wird durch die Beihilfe gedeckt. In der Regel liegt dann der Beitrag für die GKV je nach Besoldungsgruppe zwischen 400 und 750 Euro. 

 

Um einen lückenlosen und für Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Krankenkassenwechsel durchzuführen, lassen Sie sich frühzeitig bei einer eventuell bevorstehenden Verbeamtung beraten. Wir führen in jedem Anfragefall eine individuelle Risikoanalyse durch, um Ihnen eine 100%ige Zusage über Ihre Versicherbarkeit und Ihres Beitrages bei allen Versicherern zu nennen. Im Vergleich zu anderen Dienstleistern führen wir Ihre Anfragen immer völlig anonym durch. Wir helfen Ihnen z.B. bei einer enormen, gesundheitlichen Vorerkrankung, wie Sie den Weg trotzdem in die private Krankenversicherung schaffen. Auch geben wir Ihnen eine ganz klare Aussage, ob sich überhaupt ein Wechsel des Anbieters lohnt oder ob ein Verbleib in der GKV die bessere Alternative ist. Unser Hauptinteresse liegt klar bei der fairen Beratung und wenn ein Wechsel keinen Sinn ergibt, dann sagen wir das auch ganz offen. 

 

Welche Krankenversicherung ist für Beamte der Polizei, Feuerwehr und für Soldaten optimal?

Beamte der Polizei, Feuerwehr und Soldaten erhalten entweder Heilfürsorge oder den Anspruch auf Beihilfe. Bei der Heilfürsorge handelt es sich um eine besondere Form der Fürsorge des Dienstherrn gegenüber seinen Beamten. Sie gehört weder zur gesetzlichen noch zur privaten Krankenversicherung. Heilfürsorge wird speziell denjenigen Berufsgruppen gewährt, deren Tätigkeit besonders risikoreich und gefährlich ist. Heilfürsorge gewährleistet eine kostenlose und angemessene Gesundheitsvorsorge. Es sind alle notwendigen Leistungen sowohl im Inland als auch im Ausland durch Kostenübernahme des Dienstherren abgedeckt.

Je nach Bundesland werden Polizeibeamte in der Ausbildung über die Heilfürsorge versorgt und später ab ihrer Verbeamtung als Beamter mit Beihilfeanspruch. In einigen Bundesländern wird während des aktiven Dienstes die Heilfürsorge gewährt und mit Eintritt in den Ruhestand der Status auf Beamter mit Beihilfeanspruch geändert. Wir empfehlen in beiden Fällen eine kleine Anwartschaft bei einem Krankenversicherer Ihrer Wahl, damit Sie Ihren Gesundheitszustand für eine spätere Krankenversicherung sichern. Eine große Anwartschaft lohnt sich in vielen Fällen nicht! Wichtig ist dabei, dass die Leistungen der Heilfürsorge oder auch truppenärztliche Versorgung in etwa mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen vergleichbar sind. In jedem Fall sollten Sie diesen Grundschutz neben einer kleinen Anwartschaft aufstocken.

Besondere Merkmale für Soldaten

Soldaten und Zeitsoldaten haben einen besonderen Status. Ihre ärztliche Versorgung erfolgt grundsätzlich im Rahmen der unentgeltlichen truppenärztlichen Versorgung. Ist ein Soldat erkrankt, hat er zunächst den nächstmöglichen Truppenarzt aufzusuchen. Erst in schwerwiegenden Fällen kann der Truppenarzt eine Überweisung in ein öffentliches Krankenhaus ausstellen. Die Kosten dieser Behandlung werden dann durch die Heilfürsorge vom Dienstherren übernommen. Bei Auslandsreisen, die vielleicht im Urlaub des Soldaten erfolgen und wo der Soldat keine Möglichkeit hat, einen Truppenarzt aufzusuchen, empfehlen wir grundsätzlich den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung. 

Nachdem der Zeitsoldat seinen Dienst abgeleistet hat, gewährt in der Regel der Dienstherr eine Weiterbildung, um wieder normal in das Berufsleben integriert zu werden. Hier werden sogenannte Übergangsgebührnisse an den Soldaten geleistet. Diese werden für eine bestimmte Zeit gewährt und sind mit dem Beihilfestatus und der Beihilfeberechtigung des Bundes gleichzusetzen. Hier werden dann die Restkosten während der Zeit des Bezuges der Übergangsgebührnisse durch eine private Krankenversicherung versichert. Die Beihilfe beträgt in diesem Fall generell 70%.

Wir beraten Sie unabhängig und fair!

Um einen lückenlosen und für Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Krankenkassenwechsel durchzuführen, lassen Sie sich frühzeitig bei einer eventuell bevorstehenden Verbeamtung beraten. Wir führen bei jeder Anfrage eine individuelle Risikoanalyse durch, um Ihnen eine eindeutige Zusage über Ihre Versicherbarkeit und Ihres Beitrages bei allen Versicherern zu nennen.

 

Im Vergleich zu anderen Dienstleistern führen wir Ihre Anfragen immer völlig anonym durch. Wir helfen Ihnen z.B. bei einer enormen, gesundheitlichen Vorerkrankung, wie Sie den Weg trotzdem in die private Krankenversicherung schaffen. Auch geben wir Ihnen eine ganz klare Aussage, ob sich überhaupt ein Wechsel des Anbieters lohnt oder ob ein Verbleib in der GKV die bessere Alternative ist. Unser Hauptinteresse liegt klar bei der fairen Beratung und wenn ein Wechsel keinen Sinn ergibt, dann sagen wir das auch ganz offen.